Das Silurian-Protokoll

Vor vierhundert Millionen Jahren existierte auf der Erde eine Zivilisation – Silurian. Hochentwickelt, intelligent, mächtig — und am Ende beinahe an sich selbst gescheitert.

Was von ihr blieb, war kein Monument, kein Buch, keine Inschrift. Nur ein Signal, tief eingeschrieben in Stein und Zeit. Für den Fall, dass jemand es irgendwann brauchte.

Maya Reeves findet es zuerst.

Zusammen mit drei Mitstreitern folgt die Klimaforscherin dem Signal bis an den einzigen Ort der Welt, von dem aus die Verbindung möglich ist. Was die vier dort erleben, übersteigt alles, was sie erwartet haben — eine Welt, die der unseren erschreckend ähnlich ist, und eine Begegnung, die keiner von ihnen unbeschadet übersteht.

Die Warnung, die sie mit nach Hause nehmen, klingt zunächst abstrakt.

Bis sie es am eigenen Leben spüren.

Denn etwas ist mit zurückgekommen. Etwas, das sich anfühlt wie ein Geschenk — und das sich erst langsam als etwas anderes entpuppt. Als die Fähigkeit, die Welt klarer zu sehen als alle anderen, sich in die Fähigkeit verwandelt, sie zu lenken, beginnt ein stilles Wettrennen gegen die Zeit. Und gegen zwei Menschen, die fest davon überzeugt sind, das Richtige zu tun.

Ein Roman über Intelligenz und ihre Grenzen, über die Gefahr des guten Willens — und über die Frage, was passiert, wenn man aufhört zu zweifeln.